Fotos: Sebastian Schels
Eine Standardlösung für das Bauen im Kreislauf gibt es noch nicht: Die Arbeit mit vorhandenen Materialien, bestehenden Strukturen und örtlichen Gegebenheiten macht jedes Projekt zu einem Unikat. Ein solches Umbau-Beispiel steht im oberbayerischen Tittmoning bei Traunstein. VPR Architekt:innen schufen in Zusammenarbeit mit Charlotte Reith ein modernes Zuhause mit rustikalem Charme für eine Großfamilie.

Zirkulär und ressourcenschonend lautete die Devise für die Sanierung. Heißt: Die vorhandene Bausubstanz weiternutzen, Material einsparen und damit auch die kulturelle Identität des Ortes bewahren. Das zusätzlich benötigte Holz, beispielsweise für die neuen Innenwände und die Fassade stammt aus dem eigenen Wald der Bauherrenfamilie. Viele Arbeiten am Haus haben die zukünftigen Bewohner in Eigenleistung erbracht: So haben sie das Dach eingedeckt, Lehmputzwände errichtet, wie die Dacheindeckung, das Errichten der Lehmputzwände und Küchenfliesen hergestellt. Der Umbau folgt einem fast poetischen Ansatz, der die alten Schichten und Geschichten des Gebäudes freilegt und gleichzeitig in ein neues Gewand hüllt. Die neue Raumstruktur wurde als Haus-in-Haus-Konstruktion in Holzständerbauweise in die Scheunenhülle eingefügt.



- Sanierung einer Holztreppe
Architektin und Maklerin Nadine Fischer sanierte zusammen mit einem Malerbetrieb eine Villa in Hamburg-Ohlsdorf. Das Ergebnis: Ein Meisterstück in Sachen Energiebilanz und Gestaltung. - Sanierung mit Wärmepumpenkaskade
Viele Mehrfamilienhäuser werden noch mit fossilen Energien beheizt, doch ein Beispiel aus Ochtendung zeigt Einsparpotenziale durch den Einsatz der Wärmepumpe. - Holz, Stahl oder kombiniert? Materialvielfalt bei Treppen
Stillvolle und langlebige Treppenmaterialien bieten Bauherren eine große Auswahl.








