Fotos: Leicht I Constantin Meyer
Wie das Gesamtkonzept der Architektur spiegelt auch das offene Küchenambiente die Lebensfreude der Bewohnerinnen und Bewohner wider, die Reisen in alle Welt unternehmen. In Paris lernte die Familie das von der Natur inspirierte Farbkonzept „Les Couleurs® Le Corbusier“ des Schweizer Architekten Le Corbusier kennen. Zwischen 1931 und 1959 hat er mit 63 Architekturfarben ein Farbsystem geschaffen, dessen Farben natürlich harmonisch sind und sich mit jeder anderen kombinieren lassen. Mit einer Auswahl an 15 Tönen aus eben jener Farbwelt bietet Leicht ein breites Spektrum für die Küchenplanung an, das von kühleren Farbgebungen bis hin zu warmen und aktivierenden Rottönen reicht.
Die Farbe ist in der Architektur ein ebenso kräftiges Mittel wie der Grundriss und der Schnitt. Oder besser: die Polychromie, ein Bestandteil des Grundrisses und des Schnittes selbst, so Le Corbusier, Schweizer Architekt der Moderne.


Feine Farbkompositionen und Handwerkskunst zeichnen diese Küche aus, die in ein offenes Interior-Konzept integriert ist und nahtlos in die Bereiche Essen und Wohnen übergeht. Durch die charakteristischen Farben der Küchengestaltung in Kombination mit den Akustikpanelen unter dem Spitzdach ergibt sich ein harmonisches, elegantes und lebendiges Raumbild.


Die Möbelelemente sind auf Gehrung gearbeitet, um durch die nahtlose Verbindung einen optisch fließenden Übergang zu schaffen. Bodenlange Türen betonen die ruhige, flächige Wirkung des Gesamtkonzepts. Bis in die frühen Abendstunden beleuchtet das Tageslicht den Küchenraum über zwei große Glastüren, ergänzt durch ein indirektes Licht von oben. An den hölzernen Akustikpaneelen sind Spots angebracht, die ein Spiel von Licht und Schatten auf die modern gestalteten Fronten der Hängeschränke zaubern. Ein durchgehendes LED-Band betont die Aufsatzschränke an der gegenüberliegenden Wand, um auch hier die natürliche Farbwirkung der klaren Oberflächen in Szene zu setzen. Eine Arbeitsplatte aus matt-grünem Naturstein ergänzt diese Küchenidee.
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